IMG_2187 Bassano del Grappa ist eine kleine norditalienische Stadt mit rund 40.000 Einwohnern, von welcher ich wohl nie etwas gehört hätte wenn hier nicht der Hauptsitz unseres Unternehmens wäre. Einen ganzen Urlaub ist Bassano nun auch nicht wirklich wert, wenn ich mal so offen sein  darf :-). Aber wer in der Gegend von Vicenza oder Treviso ist für den könnte sich ein Abstecher lohnen. Wenn die Stadt auch nicht riesig ist so hat sie dennoch einen schönen alten Stadtkern mit vielen kleinen Geschäften und Bars einen halben Tag kann man sich hier entspannt durchaus vertun. Geht man den Stadtkern von oben herab über die Plätze "Piazza Garibaldi" und "Piazza Libetà" und hält sich dann rechts kommt man direkt Zur "Ponte degli Alpini" oder auch "Ponte Vecchio" genannt. Eine prächtige Holzbrücke welche es Fußgängern ermöglicht die Brenta trockenen Fußes zu überqueren die Brücke entstand ende des 13. Jahrhunderts und wurde danach etliche male neu aufgebaut.

pano

Auch an der Brücke konzentrieren sich die 2 wohl bekanntesten Grappa-Distillerien "Poli" und "Nardini" welche international gefragt sind. Der Name Bassano del Grappa kommt allerdings noch von dem Getränk sondern dem Berg "Monte Grappa" an dessen Fuße die Stadt entstanden ist. Grappa gibt es auch sehr bekannten aus anderen Städten bis runter nach Sizilien. Dennoch sind die beiden genannten Distillerien sehr empfehlenswert "Nardini" befindet sich direkt am Zugang auf die Brücke mit einem kleinen Laden hier treffen sich insbesondere abends viele Einheimische auf einen "mezzo-mezzo" ein Gemisch aus einem Likör auf Grappabasis, Sodawasser und einer Zitronenschale. Natürlich gibt es auch etliche Grappasorten zum kaufen und probieren.

IMG_2219 Knapp 100 Meter oberhalb  der Brücke findet sich das Ladengeschäft und Grappamuseum der Distillerie "Poli" die zweite von mir persönlich bevorzugte dort gibt es mehrsprachige Führungen durch das kleine Museum wo man mehr über den Herstellungsprozess des Grappa erfahren kann darüber gibt es auch hier einen Shop und die Möglichkeit verschiedene Sorten zu probieren.

Geht man die Straße links des Poli Grappamuseums vorbei weiter hoch finden sich noch einige weitere kleine Spirituosengeschäfte und Vinotheken. Essen kann man in Bassano in verschiedenen Pizzarien, Ostarien und Trattorien oder wer nur für den kleinen Hunger etwas sucht in den Unzähligen Bars.

Wer weiter auf der Suche nach italienischen Spezialitäten ist, wäre im Venzo richtig aufgehoben einem großen Spezialitätengeschäft mit Wurst, käse, Weit und weiteren exquisiten Lebensmitteln, das Ladengeschät befindet sich oberhalb des Platzes „Piazza Garibaldi“ in der „Via Jacopo da Ponte“.

Darüber ist Bassano bekannt für seine Keramikindustrie auch ein Keramikmuseum findet sich in Bassano wo ich aber noch nie drin war sollte es mal dazu kommen erweitere ich den Text hier solange verweise ich an Google ;-). In den nächsten Tagen werde ich hier noch einen Link zu weiteren Bildern aus Bassano zufügen.

Hier nun noch der Link zu meinem "Bassano del Grappa" Fotoset bei flickr, dort kommen auch immer wieder neue hinzu. http://www.flickr.com/photos/j_bumueller/sets/72157604151485055/

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Posted by: Johannes
Posted on: 3/10/2008 at 8:28 AM
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Essen

Trattoria in Rom Zunächst aber darf man nicht vergessen dass Essen gehen in Italien grundsätzlich ob Tourist oder Einheimischer teuer ist. 20 Euro pro Person incl. "Coperto", einer obligatorischen Gebühr pro Gedeck von ca. 1,50 bis 2,00 Euro sind durchaus normal für ein anständiges Essen mit Getränk, eine Pizza und Getränk sind dagegen schon für gut 10 Euro zu bekommen. In Großstädten können die Preise auch locker 20 bis 30% höher ausfallen, darüber gibt es aber auch richtige Abzocker. Solche finden sich insbesondere da wo man die echte Lust verspürt sich rein zu setzen, z.B. direkt an einem großen schönen Platz wie dem Piazza Navona in Rom. Der Rat hinsichtlich essen gehen ist also sich Restaurants fernab der großen Plätze zu suchen und dann nochmal auf die Preisliste zu blicken, häufig können die Preise der Gerichte auch recht human sein und ein/e "Contorno" / Beilage schlagen dann statt üblichen 2,50 mit 6,00 Euro zu buche. Auch auf den "Coperto" macht es Sinn zu achten bis 3 Euro ist seriös. Wer etwas zum richtig essen sucht hält am besten nach "Ristorante - Pizzaria" Ausschau da gibt es übliche Gerichte und wie der Name schon sagt Pizzen oder nach "Trattoria" dies sind meist kleinere Restaurants mit vor allem regionaler Küche häufig wechselt diese auch täglich und es gibt einen Anschlag am Eingang bzw. der Kellner berichtet am Tisch was es gibt hier kann man meist aus 3 Gängen zu je 3 bis 5 Gerichten wählen das Essen ist dort eigentlich grundsätzlich hervorragend und echt italienisch, gleiches gilt für "Osteria" diese sind meist im Preis etwas höher angesiedelt und haben eigentlich grundsätzlich wechselnde Gerichte. Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es Bars, dort bekommt man "Panini" (belegte Brötchen) oder "Toast" dieser ist meist mit Schinken und Käse überbacken.

VerkehrEurostar der ICE in Italien

Im Grunde wie deutsche Großstädte im Streikzustand ;-), nein Spaß bei Seite, gut  funktioniert der ÖPNV zwar nicht aber wenn man Bescheid weiß kommt man klar. Das Bahnunternehmen ist die "Trenitalia" wie in Deutschland gibt es drei Kategorien "Regionale", "InterCity" und den "Eurostar" (ähnl. ICE). Mit der Sauberkeit ist es dort nicht so weit her, Ausnahme sind die neueren Züge dort gibt man sich, sichtlich Mühe die Verkehrsmittel sauber zu halten. Ansonsten hatte ich selbst nur wenig Probleme mit Verspätungen. tritt dies oder gar ein Ausfall ein, sieht es gleich aus wie bei der "Deutschen Bahn" man wird einfach im Stich gelassen und soll sehen wie man klar kommt.

Der Verkehr in den Städten ist sehr unterschiedlich ich werde in meinen Reiseberichten von Fall zu Fall erzählen. U-Bahnnetze sind auch in den Großstädten Italiens eher eine Ausnahme die zwei einzigen sind Rom mit 2 Linen und Mailand mit einem sehr soliden U-Bahnnetz. Ansonsten geht der Verkehr mit Bus und manchmal auch Tram, der Verlass hier ist eher mäßig und eben Abhängig von Stadt zu Stadt wichtig ist wohl für viele Anreisende die Anbindung der Flughäfen. Einen Bahnhof unten im Flughafen wie wir es von Köln, Frankfurt, Stuttgart und vielen weiteren kennen sucht man in Italien vergebens einzige Ausnahme ist glaube ich einer der drei Flughäfen in Rom. Meist läuft die Anbindung über Shuttlebusse (Pullman) hier sollten unbedingt vorher die Fahrzeiten ausgemacht werden, denn nicht überall verkehren diese wie in Bologna im 15 Minuten Takt in Venedig z.B. fährt von Zeit zu Zeit nur einer pro Stunde.

IMG_0643Beim Thema fliegen was die, die seltener fliegen wissen sollten seit Ryanair den Billigfliegermarkt erobert hat gibt es immer mehr Flughäfen die dann Venedig, Frankfurt oder Düsseldorf heißen, wenn man dort aber ist, sucht man die Hochhäuser Frankfurts, den Rhein oder den "Canale Grande" vergeblich dies sind Flughäfen die zum selben Betreiber gehören aber weit außerhalb sind diese haben meist einen Namenszusatz und heißen dann "Frankfurt Hahn", "Düsseldorf Weeze" oder "Venezia Treviso". Das ist kein Drama aber man muss es wissen da diese häufig 1 bist 2 Stunden vom eigentlichen Flughafen und der Stadt weg sind also mehr Zeit einzuplanen ist und man darauf Vorbereitet sein muss um nicht versehentlich den falschen Pullman zu nehmen. In Italien kenne ich hier als Beispiele:

Venedig: Venezia Marco Polo (der große)  <-> Venezia Treviso (außerhalb)

Bologna: muss ich die Namen noch raus suchen

Mailand:

Rom: muss ich die Namen noch raus suchen

Aber wer hierauf achtet sollte auch mit der Flugverbindung keine Probleme haben.

Menschen

sehr nett, details folgen ;-).

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Posted by: Johannes
Posted on: 2/1/2008 at 5:26 AM
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